Superhelden Antioxidantien

© Freie Radikale

Antioxidantien sind die Superhelden im Kampf gegen freche freie Radikale, die durch Sonnenstrahlen, Luftverschmutzung und andere Quellen entstehen. Diese frechen Moleküle können den Körper schädigen und Krankheiten verursachen. Aber zum Glück haben wir Antioxidantien, die den freien Radikalen ihre Kraft rauben, indem sie ihnen Elektronen schenken, ohne dabei selbst Schaden zu nehmen. Indem du also genug Antioxidantien in deine Ernährung integrierst, kannst du deinen Körper dabei unterstützen, gesund und vital zu bleiben! In diesem Beitrag erfährst du, was die wichtigsten Antioxidantien sind und was du tun kannst für einen ausreichenden Level.

  1. Wie entstehen freie Radikale und welche Auswirkungen kann oxidativer Stress auf unser Wohlbefinden und die Gesundheit haben?
  2. Was sind Antioxidantien? Wie wirken sie und wie kann man sich ausreichend damit versorgen?
  3. Was ist Glutathion? Wie wirkt es und welche Rolle spielt es zum Beispiel in Entgiftung und Hormonhaushalt?
  4. Welche Faktoren beeinflussen den Glutathionspiegel? Hier sind unsere Tipps für einen guten Glutathion-Spiegel im Körper
  5. Unser Fazit
  6. Quellenangaben

Wie entstehen freie Radikale und welche Auswirkungen kann oxidativer Stress auf unser Wohlbefinden und die Gesundheit haben?

Freie Radikale entstehen aufgrund von verschiedenen Faktoren, wie z.B. Stoffwechselprozessen im Körper, UV-Strahlung, Rauchen, Umweltverschmutzung und ungesunde Ernährung. Wenn freie Radikale im Körper vorhanden sind, neigen sie dazu, andere Moleküle zu „stehlen“, um Elektronen zu erhalten und dadurch stabil zu werden. Dadurch kann es zu Schäden an Zellen und Geweben im Körper kommen, was als oxidativer Stress bezeichnet wird.

Oxidativer Stress kann Entzündungen im Körper fördern und die Zellalterung beschleunigen, da die freien Radikale die Zellen und Gewebe beschädigen. Wenn dies über längere Zeit anhält, kann dies auch die DNA im Körper schädigen und somit zu Veränderungen führen, die unter Umständen das Krebsrisiko erhöhen können. Oxidativer Stress wird auch in Verbindung gebracht mit einer Vielzahl von anderen Krankheiten, wie z.B. Herzerkrankungen, Alzheimer, Parkinson und Diabetes.

Ein Beispiel: Wenn es zu einem Ungleichgewicht zwischen freien Radikalen und Antioxidantien kommt (also wenn mehr freie Radikale als Antioxidantien im Körper vorhanden sind), kann dies zu oxidativem Stress führen. Das wiederum kann dazu führen, dass der Körper mehr Entzündungsreaktionen auslöst, um Schäden zu reparieren, was chronische Entzündungen begünstigen kann. Dies kann die Entwicklung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen fördern, da Entzündungen in den Arterien zu Plaques führen können, die die Durchblutung einschränken.

Daher ist es wichtig, den oxidativen Stress im Körper zu minimieren, um die Gesundheit zu erhalten und Krankheiten vorzubeugen. Eine Möglichkeit, dies zu tun, ist, eine Ernährung zu wählen, die reich an Antioxidantien ist, da diese helfen, freie Radikale zu neutralisieren und somit den oxidativen Stress im Körper zu reduzieren.

Was sind Antioxidantien?
Wie wirken sie und wie kann man sich ausreichend damit versorgen?

Antioxidantien sind Moleküle, die freie Radikale im Körper neutralisieren und dadurch Schäden an Zellen und Geweben verhindern können. Es gibt verschiedene Arten von Antioxidantien, die auf unterschiedliche Weise wirken können, wie z.B. Enzyme wie Superoxiddismutase und Katalase, sowie Moleküle wie Vitamin C, Vitamin E, Beta-Carotin und Glutathion.

Vitamin C und Vitamin E sind wasserlösliche bzw. fettlösliche Vitamine, die beide als Antioxidantien wirken und in vielen Lebensmitteln wie Obst und Gemüse enthalten sind. Beta-Carotin ist ein Pigment, das in vielen gelben und orangen Früchten und Gemüse wie Karotten, Süßkartoffeln und Kürbis vorkommt und ebenfalls als Antioxidans wirkt.

Eine ausgewogene Ernährung mit vielen frischen Obst- und Gemüsesorten ist daher eine gute Möglichkeit, um ausreichend Antioxidantien aufzunehmen und den Körper zu schützen. Insbesondere grünes Blattgemüse wie Spinat und Grünkohl sowie Beeren wie Heidelbeeren und Himbeeren sind reich an Antioxidantien. Auch Nüsse und Samen wie Walnüsse und Sonnenblumenkerne enthalten Antioxidantien.

Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass Antioxidantien nicht als Wundermittel betrachtet werden sollten, die alle gesundheitlichen Probleme lösen können. Eine gesunde Ernährung und ein gesunder Lebensstil insgesamt sind entscheidend, um den Körper vor oxidativem Stress zu schützen und eine optimale Gesundheit zu erreichen.

Was ist Glutathion? Wie wirkt es und welche Rolle spielt es zum Beispiel in Entgiftung und Hormonhaushalt?

Eines der wichtigsten Antioxidantien im Körper: Glutathion (chemische Struktur), Foto: Adobe Stock

Glutathion ist ein besonders wichtiges Antioxidans im Körper, da es nicht nur dazu beitragen kann, freie Radikale zu neutralisieren, sondern auch eine entscheidende Rolle bei der Entgiftung von schädlichen Stoffen spielt. Glutathion ist ein Tripeptid, das aus den Aminosäuren Glutaminsäure, Cystein und Glycin besteht.

Die Wirkung von Glutathion basiert auf seinem Schwefelgehalt, der dazu beiträgt, schädliche Stoffe im Körper zu binden und auszuscheiden. Glutathion kann auch dazu beitragen, die Funktion anderer Antioxidantien wie Vitamin C und E zu verbessern, indem es sie vor der Oxidation schützt.

Im Hormonhaushalt kann Glutathion ebenfalls eine wichtige Rolle spielen. Eine gesunde Funktion des Hormonsystems ist wichtig für viele Aspekte der Gesundheit, wie z.B. die Regulation des Stoffwechsels, die Fruchtbarkeit und die körperliche und geistige Gesundheit.

Glutathion kann dazu beitragen, den Hormonhaushalt zu regulieren, indem es die Bildung von bestimmten Hormonen beeinflusst und die Entgiftung von Hormonmetaboliten fördert. Auf diese Weise kann es dazu beitragen, ein hormonelles Gleichgewicht im Körper aufrechtzuerhalten.

Es gibt auch einige Studien, die darauf hindeuten, dass Glutathion möglicherweise einen positiven Einfluss auf bestimmte Hormone hat, wie z.B. Testosteron und Wachstumshormon. Diese Hormone spielen eine wichtige Rolle bei der Regulierung des Stoffwechsels, der Muskelmasse und der kognitiven Funktionen.

Zusammenfassend kann Glutathion als wichtiger Regulator im Hormonhaushalt und als Schutzfaktor gegen oxidativen Stress angesehen werden. Eine gesunde Ernährung, die reich an Nahrungsquellen ist, die Glutathion enthalten oder zur Bildung von Glutathion beitragen, kann dabei helfen, den Körper gesund und vital zu halten.

Welche Faktoren beeinflussen den Glutathionspiegel? Hier sind unsere Tipps für einen guten Glutathion-Spiegel im Körper:

1. Ernährung

Eine Ernährung, die reich an Glutathion- und Cystein-haltigen Lebensmitteln ist, kann helfen, den Glutathion-Spiegel im Körper zu erhöhen. Dazu gehören zum Beispiel Nüsse, Hülsenfrüchte, Brokkoli, Spargel, Knoblauch und Zwiebeln. Auch Lebensmittel, die die Bildung von Glutathion im Körper fördern, wie beispielsweise Selen-haltige Lebensmittel, können hilfreich sein. Cystein und Selen sind auch im redoxWATER enthalten.

2. Sport

Regelmäßige Bewegung und Sport können dazu beitragen, den Glutathion-Spiegel im Körper zu erhöhen. Sportliche Aktivität steigert den Stoffwechsel und die Sauerstoffaufnahme und fördert dadurch die Bildung von Glutathion.

3. Schlaf

Ausreichend Schlaf ist wichtig für die Regeneration des Körpers und hilft dabei, den Glutathion-Spiegel im Körper zu erhöhen.

4. Stressreduktion

Chronischer Stress kann dazu führen, dass der Glutathion-Spiegel im Körper sinkt. Daher ist es wichtig, regelmäßig Entspannungsübungen wie Yoga oder Meditation zu praktizieren.

5. Vermeidung von Toxinen

Der Kontakt mit Umweltgiften und Schadstoffen kann den Glutathion-Spiegel im Körper senken. Daher ist es wichtig, den Kontakt mit toxischen Stoffen wie Pestiziden, Schwermetallen und Chemikalien zu minimieren.

6. Nahrungsergänzungsmittel

Es gibt Nahrungsergänzungsmittel, die speziell zur Erhöhung des Glutathion-Spiegels im Körper entwickelt wurden, wie zum Beispiel N-Acetylcystein (NAC) oder Selen. Bitte fragen Sie dazu unbedingt Ihren Arzt oder Heilpraktiker.

Insgesamt gibt es verschiedene Möglichkeiten, den Glutathion-Spiegel im Körper zu erhöhen, und eine Kombination aus einer gesunden Ernährung, regelmäßiger Bewegung und Stressreduktion kann dazu beitragen, die Glutathion-Produktion zu fördern und den Körper vor oxidativem Stress zu schützen.

Unser Fazit

Antioxidantien sind wichtig für den Körper, da sie helfen, Schäden durch freie Radikale zu verhindern. Freie Radikale entstehen durch natürliche Stoffwechselprozesse sowie durch externe Faktoren wie UV-Strahlung und Umweltverschmutzung und können zu oxidativem Stress führen, der mit Entzündungen, Zellalterung und verschiedenen Krankheiten in Verbindung gebracht wird. Glutathion ist ein wichtiges Antioxidans, das eine entscheidende Rolle bei der Entgiftung von schädlichen Substanzen im Körper spielt. Es trägt auch zur Aufrechterhaltung des Hormonhaushalts bei. Andere wichtige Antioxidantien sind Vitamin C, Vitamin E, Beta-Carotin und Selen, die aus einer gesunden Ernährung sowie Nahrungsergänzungsmitteln bezogen werden können.

Um den Glutathion-Spiegel im Körper zu erhöhen, kann man bestimmte Lebensmittel essen, die reich an den Vorläufern von Glutathion, wie Schwefelverbindungen, sind. Dazu gehören Knoblauch, Zwiebeln, Brokkoli, Rosenkohl, Spargel, Avocado und Spinat. Außerdem können Nahrungsergänzungsmittel, die Vorläufer von Glutathion wie N-Acetylcystein (NAC) enthalten, den Glutathion-Spiegel erhöhen. Es ist wichtig, auch andere Faktoren wie Schlafmangel, Rauchen und Stress zu reduzieren, da sie den Glutathion-Spiegel im Körper senken können.

Zukünftige Forschung und Entwicklungen in diesem Bereich könnten sich auf die Identifizierung von weiteren natürlichen Vorläufern von Glutathion konzentrieren und darauf, wie man sie besser nutzen kann, um den Glutathion-Spiegel im Körper zu erhöhen. Es könnte auch weitere Studien geben, die die Rolle von Antioxidantien bei der Prävention und Behandlung von verschiedenen Krankheiten untersuchen.

Quellen:

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